Redensarten Lexikon
berufen
Sich etwas zum Beruf machen: sich dafür mit seiner Begabung und seinen Fähigkeiten einsetzen, etwas als seine eigenste Angelegenheit betrachten. Seinen Beruf verfehlt haben: trotz seiner Ausbildung nichts Rechtes leisten, ohne Interesse und Erfolg arbeiten, meist als Tadel gebraucht, aber auch scherzhaft ins Positive gewendet; wenn für eine unerwartete außerberufliche Leistung gelobt werden soll. Sich zu etwas berufen fühlen: sich selbst für auserwählt halten, sich zutrauen, eine schwierige Aufgabe bewältigen zu können. Vgl. Mt 20,16: »Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.« Etwas berufen ⇨ unberufen.
Sich etwas zum Beruf machen: sich dafür mit seiner Begabung und seinen Fähigkeiten einsetzen, etwas als seine eigenste Angelegenheit betrachten. Seinen Beruf verfehlt haben: trotz seiner Ausbildung nichts Rechtes leisten, ohne Interesse und Erfolg arbeiten, meist als Tadel gebraucht, aber auch scherzhaft ins Positive gewendet; wenn für eine unerwartete außerberufliche Leistung gelobt werden soll. Sich zu etwas berufen fühlen: sich selbst für auserwählt halten, sich zutrauen, eine schwierige Aufgabe bewältigen zu können. Vgl. Mt 20,16: »Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.« Etwas berufen ⇨ unberufen.