Deutsche Idiomatik
Tragen
etw. zum Tragen bringen Fähigkeiten/Aufwand/Energie/. . ./das Ganze/die Sache/. . . form\
1. . . . Jetzt habt ihr so viel Geld und Energie darein gesteckt, einen neuen Exportmarkt in Mexiko aufzubauen; jetzt müßt ihr das alles auch zum Tragen bringen. Jetzt müssen sich eure Anstrengungen auszahlen!
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2. Der Ulrich versteht es leider nicht, seine Fähigkeiten und sein Engagement zum Tragen zu bringen. Andere erreichen mit der Hälfte an Zeit und Energie das Doppelte.
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(nicht) zum Tragen kommen Fähigkeiten/Aufwand/Energie/. . ./das Ganze/die Sache/. . . form
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1. Wenn uns der Staat mit seinen Bestimmungen dauernd Fesseln anlegt, kommen unsere Bemühungen natürlich gar nicht zum Tragen. Da können wir heute dies und morgen das erreichen; aber richtigen Erfolg haben wir dann nie.
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2. . . . Seine praktische Sprachfertigkeit kommt bei diesen theoretischen Tests überhaupt nicht zum Tragen. – Das finde ich auch: die Kinder, die weniger reflektiv und analytisch sind, kommen bei diesen Methoden nicht zum Zug; ihre Fähigkeiten können sich überhaupt nicht (richtig) auswirken.
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3. . . . Jetzt haben wir jahrelang wer weiß wie viel Energie und Geld in die Sache gesteckt, jetzt muß das Ganze auch zum Tragen kommen. Sonst war der Aufwand vergeblich.
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