Deutsche Idiomatik
ohne
mit ohne scherzh\
. . . Wie habt ihr denn da geschwommen, wenn ihr alle kein Badezeug bei euch hattet? – Mit ohne. – Männlein und Weiblein, alle im Adamsbzw. Evakostüm?
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(heute/. . .) ohne Auto/Dienstmädchen/. . . sein
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. . . Heute müssen wir mit dem Bus in die Stadt fahren; ich bin ohne Auto! – Ist es in der Werkstatt? – Ja.
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(gar) nicht (so/ganz) ohne sein ugs
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1. . . . Die Erika? Täusch’ dich da nicht! Die sieht zwar unschuldig und harmlos aus, aber die ist nicht ohne. In der hat sich schon so mancher geirrt. Du mußt mal sehen, wie die ihre Freunde dirigiert . . .
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2. . . . Der Junge sieht aus, als wenn er nicht bis fünf zählen könnte. Aber in Wirklichkeit ist er gar nicht so ohne. Wenn es um seine Interessen geht, haut er die anderen ganz prächtig übers Ohr.
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3. Das Geschäft mit den Jugoslawen ist nicht ganz ohne. Ich hatte mir das nicht so kompliziert vorgestellt.
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4. . . . Dieser Text ist gar nicht so ohne, verdammt nochmal! – Ja, da hat sich der Hübner gestern schon vergeblich die Zähne dran ausgebissen.
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5. . . . Diese Schlacht ist nicht ohne! Verflucht nochmal, das kann gefährlich werden.
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6. . . . Sein Angebot ist nicht ohne! – Du hast Recht! Es ist sogar sehr verlockend. (Aber nicht ohne Risiko.)
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oben ohne ugs
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. . . Baden oben ohne ist doch heute in vielen Schwimmbädern und an vielen Stränden schon die Regel!
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ohne mich/ihn/meinen Vater/. . .! ugs
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. . . Was, die wollen schon wieder ein neues Kreuz für den Hochaltar kaufen und sammeln dafür? Ohne mich! Wenn die anderen dafür ihr Geld spenden wollen, gut; ich nicht.
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