Deutsche Idiomatik
Fahne
eine Fahne haben sal\
Meine Güte, hat dieser Mann eine Fahne! Der stinkt ja 10 Meter gegen den Wind nach Bier!
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bei der Fahne bleiben selten – bei der Stange bleiben
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die Fahne einholen/einziehen form – die Flagge einholen/ einziehen
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die Fahne der Völkerverständigung/des Kampfes gegen den Atomtod/des Katholizismus/. . . hochhalten path
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Während die öffentliche Meinung immer nationalistischer und rassistischer wurde, hielt er die Fahne des Christentums hoch. Darauf schwor er, daran glaubte er und er machte aus seinem Glauben kein Hehl.
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unter js. Fahne kämpfen/(fechten) form veraltend selten
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. . . Diese Söldnerheere kämpfen heute unter dieser, morgen unter jener Fahne. Soldat sein ist für die ein Job, um Geld zu verdienen; die Nation oder das Land, für das sie kämpfen, interessiert die nicht.
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etw. auf seine Fahne schreiben path – den Kampf für etw./. . . auf seine Fahnen schreiben
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auf die Fahne schwören form path selten – den Fahneneid
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leisten
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unter der Fahne stehen form selten
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Gegenwärtig stehen in unserem Land etwa 1.000.000 Männer unter der Fahne. – Wir haben in Friedenszeiten nur knapp eine halbe Million Soldaten.
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die Fahne nach dem Wind(e) hängen/drehen/(richten) selten
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– sein Fähnchen nach dem Wind(e) hängen/drehen/(richten)
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die weiße Fahne zeigen/hissen form
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Das Feuer eingestellt! Sofort! Die Feinde zeigen die weiße Fahne. Sie ergeben sich – endlich! Kein Schuß mehr!
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zu den Fahnen eilen path veraltend selten
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Gut, 1939 wollten die Leute keinen Krieg, das ist richtig. Aber 1914 war das anders. Da eilten die Soldaten, die einberufen wurden, begeistert zu den Fahnen, zogen begeistert in den Krieg, um für das Vaterland zu kämpfen . . .
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unter js. Fahnen kämpfen/(fechten) form veraltend selten – unter js. Fahne kämpfen/(fechten)
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Fahnen lesen Druck – Korrektur lesen
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jn. zu den Fahnen rufen path veraltend selten
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Als man die Leute 1914 zu den Fahnen rief, erlebte man, daß sie begeistert Soldaten wurden, um für das bedrohte Vaterland zu kämpfen.
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den Kampf für etw./. . . auf seine Fahnen schreiben path
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. . . Und was tut Ihre Frau nebenbei? – Sie hat den Kampf für die politisch Verfolgten auf ihre Fahnen geschrieben und arbeitet deshalb bei amnesty international mit.
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die Fahnen stehen/(wehen) auf halbmast form
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Warum stehen die Fahnen an den offiziellen Gebäuden hier alle auf halbmast? Weißt du das? – Der Alt-Bundespräsident Klamm ist heute nacht gestorben.
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mit fliegenden Fahnen zu jm. übergehen/überlaufen path
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. . . Am Vortage noch hatte er verkündet, er würde dem Verhandlungsergebnis nicht zustimmen. Aber als dann der Burckard in aller Schärfe erklärte, es gebe gar keine andere Wahl, ging er mit fliegenden Fahnen zu dessen Partei über. Ganz eilfertig erklärte er, er sehe die Lage jetzt anders als vorher . . .
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mit wehenden Fahnen zum Feind/. . . übergehen/überlaufen
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path selten
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Als sich der Sieg des Gegners immer deutlicher abzuzeichnen begann, gingen immer mehr Soldaten mit wehenden Fahnen zum Feind über. – Klar, um ihre Haut zu retten. Wenn sie nicht in aller Eile übergelaufen wären, hätten die feindlichen Truppen sie vernichtet.
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mit fliegenden/wehenden Fahnen untergehen path
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(Aus einer histor. Darstellung:) So tapfer sie sich auch verteidigten: mit 50 Mann war die Burg gegen den übermächtigen Feind nicht zu
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halten. Der Ruhm, der ihnen blieb: aufrecht, mit fliegenden Fahnen
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unterzugehen.
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Meine Güte, hat dieser Mann eine Fahne! Der stinkt ja 10 Meter gegen den Wind nach Bier!
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bei der Fahne bleiben selten – bei der Stange bleiben
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die Fahne einholen/einziehen form – die Flagge einholen/ einziehen
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die Fahne der Völkerverständigung/des Kampfes gegen den Atomtod/des Katholizismus/. . . hochhalten path
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Während die öffentliche Meinung immer nationalistischer und rassistischer wurde, hielt er die Fahne des Christentums hoch. Darauf schwor er, daran glaubte er und er machte aus seinem Glauben kein Hehl.
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unter js. Fahne kämpfen/(fechten) form veraltend selten
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. . . Diese Söldnerheere kämpfen heute unter dieser, morgen unter jener Fahne. Soldat sein ist für die ein Job, um Geld zu verdienen; die Nation oder das Land, für das sie kämpfen, interessiert die nicht.
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etw. auf seine Fahne schreiben path – den Kampf für etw./. . . auf seine Fahnen schreiben
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auf die Fahne schwören form path selten – den Fahneneid
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leisten
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unter der Fahne stehen form selten
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Gegenwärtig stehen in unserem Land etwa 1.000.000 Männer unter der Fahne. – Wir haben in Friedenszeiten nur knapp eine halbe Million Soldaten.
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die Fahne nach dem Wind(e) hängen/drehen/(richten) selten
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– sein Fähnchen nach dem Wind(e) hängen/drehen/(richten)
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die weiße Fahne zeigen/hissen form
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Das Feuer eingestellt! Sofort! Die Feinde zeigen die weiße Fahne. Sie ergeben sich – endlich! Kein Schuß mehr!
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zu den Fahnen eilen path veraltend selten
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Gut, 1939 wollten die Leute keinen Krieg, das ist richtig. Aber 1914 war das anders. Da eilten die Soldaten, die einberufen wurden, begeistert zu den Fahnen, zogen begeistert in den Krieg, um für das Vaterland zu kämpfen . . .
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unter js. Fahnen kämpfen/(fechten) form veraltend selten – unter js. Fahne kämpfen/(fechten)
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Fahnen lesen Druck – Korrektur lesen
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jn. zu den Fahnen rufen path veraltend selten
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Als man die Leute 1914 zu den Fahnen rief, erlebte man, daß sie begeistert Soldaten wurden, um für das bedrohte Vaterland zu kämpfen.
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den Kampf für etw./. . . auf seine Fahnen schreiben path
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. . . Und was tut Ihre Frau nebenbei? – Sie hat den Kampf für die politisch Verfolgten auf ihre Fahnen geschrieben und arbeitet deshalb bei amnesty international mit.
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die Fahnen stehen/(wehen) auf halbmast form
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Warum stehen die Fahnen an den offiziellen Gebäuden hier alle auf halbmast? Weißt du das? – Der Alt-Bundespräsident Klamm ist heute nacht gestorben.
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mit fliegenden Fahnen zu jm. übergehen/überlaufen path
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. . . Am Vortage noch hatte er verkündet, er würde dem Verhandlungsergebnis nicht zustimmen. Aber als dann der Burckard in aller Schärfe erklärte, es gebe gar keine andere Wahl, ging er mit fliegenden Fahnen zu dessen Partei über. Ganz eilfertig erklärte er, er sehe die Lage jetzt anders als vorher . . .
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mit wehenden Fahnen zum Feind/. . . übergehen/überlaufen
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path selten
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Als sich der Sieg des Gegners immer deutlicher abzuzeichnen begann, gingen immer mehr Soldaten mit wehenden Fahnen zum Feind über. – Klar, um ihre Haut zu retten. Wenn sie nicht in aller Eile übergelaufen wären, hätten die feindlichen Truppen sie vernichtet.
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mit fliegenden/wehenden Fahnen untergehen path
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(Aus einer histor. Darstellung:) So tapfer sie sich auch verteidigten: mit 50 Mann war die Burg gegen den übermächtigen Feind nicht zu
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halten. Der Ruhm, der ihnen blieb: aufrecht, mit fliegenden Fahnen
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unterzugehen.
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