Who's who in der antiken Mythologie
Leda
LedaTochter des Königs Thestios von Aitolien, Frau des Spartanerkönigs Tyndareos*, Mutter der Dioskuren*, der Klytaimestra*, der schönen Helena** und anderer Kinder. Daß Zeus* sie in Gestalt eines Schwans verführt habe, lesen wir erst bei Euripides, doch hat diese Variante des Mythos ältere überlagert.
Die Marmorgruppe ›Leda mit dem Schwan‹ in den Musei Capitolini zu Rom ist wohl die Kopie eines Bronzeoriginals des Timotheos (um 370 v. Chr.). Correggios gleichnamiges Gemälde (um 1532, Berlin-Tiergarten, Gemäldegalerie) gehörte zu einem durch seinen sinnlichen Reiz bestechenden Zyklus von Liebschaften des Zeus, den der Herzog Federico Gonzaga als Geschenk für Kaiser Karl V. in Auftrag gegeben hatte. In ›Leda‹ Komödie einer Karnevalsnacht – (1930) dient der Name dem kroatischen Dramatiker Miroslav Krleza nur noch als Chiffre für ein kompliziertes Dreiecksverhältnis.
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Ansicht: Leda