Who's who in der antiken Mythologie
Laios
LaiosSohn des thebanischen Königs Labdakos*, von Amphion* und Zethos* aus seiner Heimat vertrieben, von Pelops* aufgenommen. In dessen Sohn Chrysippos*, dem er Unterricht im Wagenlenken gab, verliebte er sich und entführte den Jungen. Darum verfluchte ihn Pelops: Er solle entweder keine Kinder haben oder durch die Hand seines Sohnes sterben. Der Untergang Amphions und seiner ganzen Familie erlaubte Laios die Rückkehr nach Theben, wo er Iokaste* heiratete. Mit ihr zeugte er, ungeachtet der dringenden Warnungen verschiedener Orakel, im Rausch einen Sohn, den er allerdings gleich nach der Geburt aussetzen ließ. Der Kleine blieb aber am Leben und wuchs am Hof des Königs von Korinth auf, der ihn Oidipus** nannte; so konnte sich schließlich der Fluch des Pelops erfüllen (Apollodor, Bibliothek III 40–52).
LaiosSohn des thebanischen Königs Labdakos*, von Amphion* und Zethos* aus seiner Heimat vertrieben, von Pelops* aufgenommen. In dessen Sohn Chrysippos*, dem er Unterricht im Wagenlenken gab, verliebte er sich und entführte den Jungen. Darum verfluchte ihn Pelops: Er solle entweder keine Kinder haben oder durch die Hand seines Sohnes sterben. Der Untergang Amphions und seiner ganzen Familie erlaubte Laios die Rückkehr nach Theben, wo er Iokaste* heiratete. Mit ihr zeugte er, ungeachtet der dringenden Warnungen verschiedener Orakel, im Rausch einen Sohn, den er allerdings gleich nach der Geburt aussetzen ließ. Der Kleine blieb aber am Leben und wuchs am Hof des Königs von Korinth auf, der ihn Oidipus** nannte; so konnte sich schließlich der Fluch des Pelops erfüllen (Apollodor, Bibliothek III 40–52).