Who's who in der antiken Mythologie
Flora
FloraRömische Frühlingsgöttin, die »Mutter der Blüten, die man ausgelassen feiern muß« (Ovid, Fasti V 183); bei ihrem Fest Ende April fand eine Art Striptease der Prostituierten statt, worüber sich der christliche Autor Lactantius verständlicherweise erregt (Institutiones divinae I 20, 10), dazu Hetzjagden auf Ziegen und Hasen (Ovid, Fasti V 371). Wenn wir heute mit »Flora« die Pflanzenwelt bezeichnen, liegen uns laszive Assoziationen ebenso fern wie zum Beispiel Nicolas Poussin, der ›Das Reich der Flora‹ malte – mit Aias (1)*, aus dessen Blut bekanntlich eine Blume wuchs (1631, Dresden, Galerie alter Meister), oder Aristide Maillol, der die Göttin in Bronze goß (1911, München, Neue Pinakothek).
FloraRömische Frühlingsgöttin, die »Mutter der Blüten, die man ausgelassen feiern muß« (Ovid, Fasti V 183); bei ihrem Fest Ende April fand eine Art Striptease der Prostituierten statt, worüber sich der christliche Autor Lactantius verständlicherweise erregt (Institutiones divinae I 20, 10), dazu Hetzjagden auf Ziegen und Hasen (Ovid, Fasti V 371). Wenn wir heute mit »Flora« die Pflanzenwelt bezeichnen, liegen uns laszive Assoziationen ebenso fern wie zum Beispiel Nicolas Poussin, der ›Das Reich der Flora‹ malte – mit Aias (1)*, aus dessen Blut bekanntlich eine Blume wuchs (1631, Dresden, Galerie alter Meister), oder Aristide Maillol, der die Göttin in Bronze goß (1911, München, Neue Pinakothek).