Duden - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache in 10 Bänden
Mai
Mai, der; -[e]s u. -, dichter. auch noch: -en, -e [mhd. meie, ahd. meio < lat. (mensis) Maius (vermutlich nach einem italischen Gott des Wachstums)]: fünfter Monat des Jahres: der Wonnemonat M.; ein kühler M.; der Erste M. (Demonstrations- u. Feiertag der internationalen Arbeiterbewegung; Feiertag der Werktätigen); Spr M. kühl und nass, füllt dem Bauer Scheuer und Fass; Ü er steht noch im M. seines Lebens (geh.; ist noch sehr jung); *am 17. M. geboren sein (ugs. scherzh. od. verhüll. veraltet; homosexuell sein; nach dem ehemaligen § 175 des Strafgesetzbuches, gelesen als Datumsangabe 17. 5.); wie einst im M. (wie früher, wie einst in glücklicheren Tagen; Kehrreim des Gedichts „Allerseelen“ von Hermann von Gilm [1812-1864]): Mama, gegen die Vater noch immer so galant war wie einst im M. (Kranz, Märchenhochzeit 37).
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