Duden - Das Wörterbuch chemischer Fachausdrücke
Siedepunkt
Sie|de|punkt; Abk.: Sp., (hier:) Sdp.; Syn.: Siedetemperatur, Kochpunkt (Kp.): diejenige für einen reinen Stoff charakteristische Temp., bei der er vom fl. in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht (↑ "Sieden") u. sein ↑ "Dampfdruck" dem Druck über der Flüssigkeitsoberfläche gleich ist. Druckerniedrigung (↑ "Vakuum") ist mit dem Absinken des S. verbunden, bei Wasser z. B. von 100 °C (bei 1 bar oder 105 Pa) auf 7 °C (bei 10 mbar oder 103 Pa). Bei Einstoffsystemen sind die S. identisch mit den Kondensationspunkten (↑ "Kondensation", 2), während dies bei Zweistoffsystemen mit u. ohne Mischungslücke außer bei Azeotropen nicht mehr der Fall ist (↑ "Siedediagramm", ↑ "Siedepunktserhöhung").
Sie|de|punkt; Abk.: Sp., (hier:) Sdp.; Syn.: Siedetemperatur, Kochpunkt (Kp.): diejenige für einen reinen Stoff charakteristische Temp., bei der er vom fl. in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht (↑ "Sieden") u. sein ↑ "Dampfdruck" dem Druck über der Flüssigkeitsoberfläche gleich ist. Druckerniedrigung (↑ "Vakuum") ist mit dem Absinken des S. verbunden, bei Wasser z. B. von 100 °C (bei 1 bar oder 105 Pa) auf 7 °C (bei 10 mbar oder 103 Pa). Bei Einstoffsystemen sind die S. identisch mit den Kondensationspunkten (↑ "Kondensation", 2), während dies bei Zweistoffsystemen mit u. ohne Mischungslücke außer bei Azeotropen nicht mehr der Fall ist (↑ "Siedediagramm", ↑ "Siedepunktserhöhung").