Duden - Redewendungen
Werk
am Werk sein: tätig sein: Der Tresor war in Minutenschnelle geknackt worden; hier mußten Spezialisten am Werk gewesen sein. Siehst du die kleinen Löcher? Hier war der Holzwurm am Werk. Ein scharfsinniger und origineller Kopf, der immer bis zum Kern der wesentlichen Dinge vordrang, war hier am Werk (Niekisch, Leben 241).————————
etwas ins Werk setzen (geh.): etwas beginnen, ausführen: Es ist an der Zeit, die versprochenen Reformen ins Werk zu setzen. ... und mit stiller Umsicht begann Jaakob seine Flucht ... ins Werk zu setzen (Th. Mann, Joseph 360).
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frisch ans Werk! (veraltend): los, beginnt/beginnen wir!: Die Zelte werden in einer Reihe am Fluß entlang aufgestellt - frisch ans Werk, Jungs!
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im Werke sein (veraltend): vor sich gehen: Im alten Schloß sind merkwürdige Dinge im Werke. Inzwischen war es in der Bucht lebendig geworden; möglich auch, daß der Wanderer erst jetzt bemerkte, daß da drunten etwas im Werke sei (Schröder, Wanderer 88).
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sich ans Werk machen (veraltend)/begeben (geh.): [mit einer Arbeit, einem Vorhaben] beginnen: Noch zwölf dicke Akten wollten durchgearbeitet sein - seufzend begab der alte Kommerzienrat sich ans Werk. Arthur machte sich schweigend ans Werk. (Erh. Kästner, Zeltbuch 119).
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zu Werke gehen (geh.): verfahren, vorgehen: Wer in dieser Sache etwas erreichen will, muß äußerst umsichtig zu Werke gehen. Frau Fischold ging bei der Vorbereitung und Ausführung ihrer Tat außerordentlich planmäßig zu Werke (Noack, Prozesse 136). Bei der Entlarvung des Schülers Lohmann mußte Unrat geheim und geschickt zu Werke gehen (H. Mann, Unrat 15).
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Kotzebues Werke herausgeben/studieren.
mit Worten und Werken.
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