Duden - Redewendungen
Netz
jmdm. ins Netz gehen (ugs.): 1. von jmdm. überlistet werden: Besonders alte, alleinstehende Frauen sind dem Betrüger häufig ins Netz gegangen. 2. von jmdm. ertappt, überführt, gefangen werden: Bei der Kontrolle am Freitagabend sind der Polizei zwölf Alkoholsünder ins Netz gegangen. Allerdings war sie die einzige weibliche Attentäterin, die uns ins Netz gegangen war (Cotton, Silver-Jet 15).-Vgl. die vorangehende Wendung.
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ohne Netz und doppelten Boden (ugs.): ohne Absicherung: Das Management agierte ohne Netz und doppelten Boden, aber das Risiko schien sich auszuzahlen.
-Diese Fügung geht auf die Welt des Zirkus und des Varietés zurück.
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sich im eigenen Netz/in den eigenen Netzen verstricken: sich durch seine üblen Machenschaften, durch Lügen o. ä. selbst in eine ausweglose Lage bringen: Als er erkannte, daß er sich hoffnungslos in den eigenen Netzen verstrickt hatte, versuchte er sich das Leben zu nehmen.
-Diese und die folgende Redewendung beziehen sich ursprünglich auf die Jagd mit Netzen.
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