Duden - Redewendungen
Hinterbein
sich auf die Hinterbeine setzen/stellen (ugs.): 1. sich widersetzen, nicht nachgeben: Wenn du dich nicht auf die Hinterbeine stellst, machen sie mit dir, was sie wollen. Die Schüler aus der Betonstadt ... stellen sich auf die Hinterbeine gegen die Betonierung und Zerstörung der Natur (tip 12, 1984, 61). 2. sich anstrengen, sich Mühe geben: Wenn er die Prüfung im Herbst bestehen will, muß er sich jetzt langsam auf die Hinterbeine setzen.-Die Wendung rührt vom Pferd her, das sich widersetzt, dem Reiter nicht folgt, indem es sich aufbäumt. In der jüngeren Bedeutung »sich anstrengen, sich Mühe geben« könnte sich die Wendung auf Tiere beziehen, die sich auf die Hinterbeine stellen, um zu betteln oder Kunststücke zu machen. Es kann aber auch eine Weiterentwicklung der älteren Bedeutung vorliegen.
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