Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache
nein
nein Ptkl std. (9. Jh. ), mhd. nein, ahd. nein, nain, as. nēn Stammwort. Eigentlich "nicht eines", beschränkt auf die verneinende Antwort, vergleichbar etwa mit l. nōn, al. noenum aus ne + oinom. In den übrigen germanischen Sprachen ist die Verbindung ein pronominales Adjektiv geblieben, so anord. neinn, ae. nān, afr. nān, nēn "kein". Für "nein" steht gt. ne, eine Dehnungsform der Verneinungspartikel; anord. nei, ae. nā, nō, afr. , vermutlich aus * ne aiwin "niemals" (zweiter Bestandteil "je"). Präfixableitung: verneinen.   Ebenso nndl. nee(n); "nicht", "nie", "nimmer", "nur", "un-".
Röhrich 2 (1992), 1087. west- und nordgermanisch ix.
Sie können einen Link zu dem Wort setzen

Ansicht: nein