Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache
Kasper
Kasper Sm (meist diminutiv Kasperle m./n. u.ä. ) std. stil. (17. Jh. ) Onomastische Bildung. Hauptfigur im Puppenspiel, nach dem Namen eines der Heiligen Drei Könige, der in den Dreikönigsspielen als Schwarzer häufiger zur Belustigung beiträgt und später zur bloßen komischen Figur absinkt; dann in eigenen Spielen verselbständigt. Im 17. Jh. der schwarze Kaspar (häufig auch als Teufel gesehen), das eigentliche Puppenspiel im 19. Jh. Dazu (herum-)kaspern "sich albern benehmen", früher auch "necken, plagen" (von der Figur des Teufels ausgehend).   Ebenso nschw. kasper lateinisch Name
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