Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache
Idol
Idol Sn "vergöttertes Vorbild" erw. stil. (18. Jh. ) Entlehnung. Entlehnt aus l. īdōlum, īdōlon "Schattenbild eines Abgeschiedenen, das Bild in der Seele, das Götzenbild", dieses aus gr. eídōlon, zu gr. ídeĩn "erkennen, erblicken", ursprünglich Aorist zu gr. eidénai "sehen, wissen". Im Griechischen zunächst "Vorstellung, Scheinbild", dann vor allem auch im christlichen Sinn "Götzenbild". Die heutige, positivere Bedeutung wohl aus dem Französischen und Englischen. Ebenso nndl. idool, ne. idol, nfrz. idole, nschw. idol, nnorw. idol; "Idee".
✎ HWPh 4 (1976), 188-192. lateinisch gr.
Idol Sn "vergöttertes Vorbild" erw. stil. (18. Jh. ) Entlehnung. Entlehnt aus l. īdōlum, īdōlon "Schattenbild eines Abgeschiedenen, das Bild in der Seele, das Götzenbild", dieses aus gr. eídōlon, zu gr. ídeĩn "erkennen, erblicken", ursprünglich Aorist zu gr. eidénai "sehen, wissen". Im Griechischen zunächst "Vorstellung, Scheinbild", dann vor allem auch im christlichen Sinn "Götzenbild". Die heutige, positivere Bedeutung wohl aus dem Französischen und Englischen. Ebenso nndl. idool, ne. idol, nfrz. idole, nschw. idol, nnorw. idol; "Idee".
✎ HWPh 4 (1976), 188-192. lateinisch gr.