Meyers Großes Taschenlexikon in 25 Bänden
Valladolid
Valladolid[baʎaȓɔ'liȓ],
1) Provinz Spaniens in Altkastilien, 8 110 km2, (1991) 494 200 Einwohner.
2) Hauptstadt von 1) und der Region Kastilien und León, am Pisuerga nahe dessen Mündung in den Duero, 333 700 Ew.; Erzbischofssitz; Univ. (gegr. 1346), Priesterseminar; Aluminiumverhüttung, Eisenind., Maschinen- und Automobilbau, chem. u. a. Ind.; Flugplatz; internat. Theater- und Filmfestspiele.- Kirche San Pablo (13. Jh. ff.), ehem. Colegio de San Gregorio (1488-96), beide mit reichen spätgot. Fassaden, Kathedrale (um 1585 von J. de Herrera begonnen), zahlr. Paläste.- V. war im 15. und 16. Jh. Residenz der kastil. Könige, Zentrum der span. Renaissance.
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