Meyers Großes Taschenlexikon in 25 Bänden
Tatra
Tạtradie (slowak. und poln. Tatry), höchster Teil der Karpaten zw. Waag und Dunajec und deren Zuflüssen Arva und Popper. Die T. wird gegliedert in die Westl. T. (slowak. Západné Tatry, früher auch Liptauer T., slowak. Liptovské Tatry) und die eigentl. Hohe T. (slowak. Vysoké Tatry, poln. Tatry Wysokie), ein mächtiger Gebirgsstock aus Granit, der schroff aus dem Zipser Becken im S und ebenfalls steil aus dem Neumarkter Becken im N aufsteigt, mit scharfgratigen Gipfeln (Gerlsdorfer Spitze 2 655 m ü. M.) sowie zahlr. Seen, hier Meeraugen genannt. Nordöstlich vorgelagert ist die Belaer T. (slowak. Belanské Tatry). Über den Kamm der Hohen T. verläuft die Grenze zw. Polen und der Slowak. Republik. Den S-Rand des Liptauer und Zipser Beckens bildet die Niedere Tatra (slowak. Nízke Tatry; Dumbier 2 045 m ü. M.) als Mittelgebirge. Die T. ist ein bed. Fremdenverkehrsgebiet (Nationalparks).
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Ansicht: Tatra