Meyers Großes Taschenlexikon in 25 Bänden
Radiumbestrahlung
Radiumbestrahlung,Anwendung von Radium (v. a. 226Ra als Sulfat) zur Strahlentherapie von bösartigen Geschwülsten (Radiumtherapie), wobei bes. die Gammastrahlen genutzt werden. Das Radium wird als umschlossenes Präparat in Form von Radiumnadeln verwendet und entweder in Organhöhlen eingebracht, unmittelbar in das erkrankte Gewebe eingestochen (Spickmethode) oder an der Oberfläche aufgelegt (Moulage). Die R. wird weitgehend durch die After-Loading-Technik ersetzt. I. w. S. gehört auch die Emanationstherapie zur Radiumtherapie.
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