Meyers Großes Taschenlexikon in 25 Bänden
Galeerenstrafe
Galeerenstrafe, eine v. a. bei seefahrenden Nationen seit dem 15. Jh. bei Kapitalverbrechen und wiederholten (auch leichteren) Straftaten verhängte lebenslängl. oder zeitl. Kriminalstrafe, bei der die Verurteilten als Ruderer auf Galeeren angekettet wurden; die Todesrate war sehr hoch (ca. 70%). Die G. war bis ins 18. Jh. gebräuchlich, lebte in Österreich bis ins 19. Jh. als Strafe des Schiffziehens auf der Donau fort und wurde in Frankreich durch die Zwangsarbeit im Bagno abgelöst.
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