Meyers Großes Taschenlexikon in 25 Bänden
Cellulose
Cellulose(Zellulose) [lat.] die, Polysaccharid, als Gerüstsubstanz von Pflanzenzellen in der Natur weit verbreitet; Bruttoformel (C6H10O5)n , wobei der Polymerisationsgrad n z. B. bei roher Baumwolle 7 000, bei Tannenholz 2 500 beträgt. Die kettenförmigen C.-Moleküle sind aus Glucoseeinheiten aufgebaut. C. quillt in Wasser, ohne sich zu lösen. Durch Säuren werden C.-Moleküle zu Hydro-C. und schließlich zu Glucose abgebaut. Mit Alkalien bildet sich Alkalicellulose. Durch Lösen mit ammoniakal. Kupfersalzlösung und anschließende Zugabe von Fällungsmitteln wird sog. Regenerat-C. (Hydrat-C.) in Form von Fasern oder Folien zurückgewonnen. C. wird v. a. zur Herstellung von Textilien und Papier verwendet.
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