Wörterbuch der deutschen Umgangssprache
Windhund
Windhund m \
1. unbeständiger Mensch; Leichtfuß. Anspielung auf Unbeständigkeit und Nichtigkeit, wie es das Bestimmungswort »Wind-« ausdrückt. 1800 ff.
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2. Schnellboot. Übertragen von der Schnelligkeit des Windhunds. Marinespr 1914 bis heute.
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3. Kradmelder; Radfahrer. Sold in beiden Weltkriegen.
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4. mopsgedackelter Windhund = Hund aus unbestimmbarer Kreuzung. 1930 ff.
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5. flink wie die Windhunde = schnellfüßig. 1920 ff. Vgl auch »hart wie ⇨ Kruppstahl«
Windhund m \
1. unbeständiger Mensch; Leichtfuß. Anspielung auf Unbeständigkeit und Nichtigkeit, wie es das Bestimmungswort »Wind-« ausdrückt. 1800 ff.
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2. Schnellboot. Übertragen von der Schnelligkeit des Windhunds. Marinespr 1914 bis heute.
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3. Kradmelder; Radfahrer. Sold in beiden Weltkriegen.
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4. mopsgedackelter Windhund = Hund aus unbestimmbarer Kreuzung. 1930 ff.
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5. flink wie die Windhunde = schnellfüßig. 1920 ff. Vgl auch »hart wie ⇨ Kruppstahl«