Wörterbuch der deutschen Umgangssprache
Reim
Reim m \
1. sich auf etw keinen Reim machen können = sich etw nicht erklären können. Leitet sich her vom Verbinden von Verszeilen durch ein Reimwort; hier soviel wie »kein passendes Reimwort finden« und weiterentwickelt zur Bedeutung »etw gedanklich nicht vereinen können«. Etwa seit dem 15. Jh.
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2. sich auf etw den falschen Reim machen = aus einem Vorgang den falschen Schluß ziehen. 1900 ff.
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