Duden - Das Herkunftswörterbuch
Winkel
Winkel:Das westgerm. Substantiv mhd. winkel, ahd. winkil, niederl. (veraltet) winkel, aengl. wincel gehört zu der unter ↑ "winken" behandelten idg. Wortgruppe. Es bedeutet demnach eigentlich »Biegung, Krümmung, Knick«. – Abl. : wink‹e›lig »voller Winkel« (19. Jh.; für älteres »winklicht«); winkeln »zu einem Winkel beugen« (15. Jh.; beachte dazu »an-, abwinkeln«). Zus. : Winkeladvokat (1. Hälfte des 19. Jh.s; eigentlich der »unbefugte, heimlich im »Winkel« arbeitende Advokat«; heute meist »schlechter, mit fragwürdigen Mitteln arbeitender Rechtsanwalt oder Rechtsberater«); Winkelzug »schlaues Vorgehen, Trick« (16. Jh.; zuerst im Niederd. bezeugt).
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