Duden - Das Herkunftswörterbuch
weich
weich:Das altgerm. Adjektiv mhd. weich, ahd. weih, niederl. week, aengl. wāc (engl. weak »schwach, dünn«), schwed. vek gehört zu dem unter 2↑ "weichen" behandelten Verb. Es bedeutet eigentlich »nachgebend«. – Abl. : 1Weiche (mhd. weiche, ahd. weihhī »Weichheit«, seit frühnhd. Zeit auch übertragen verwendet; im Sinne von »weicher Körperteil« seit dem 16. Jh. gebräuchlich); 1weichen (mhd. , ahd. weichen »weich werden oder machen«), dazu erweichen »weich machen; rühren, milde stimmen« (mhd. erweichen, ahd. irweichen); Weichheit »das Weichsein, weiche Beschaffenheit« (mhd. weichheit); weichlich »ein wenig weich; verzärtelt« (mhd. weichlich), dazu verweichlichen »verzärteln« (2. Hälfte des 18. Jh.s). Zus. : Weichteile »knochenlose Teile des Körpers« (1. Hälfte des 19. Jh.s); Weichtier (1. Hälfte des 19. Jh.s; für frz. mollusque »Weichtier«).
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