Duden - Das Herkunftswörterbuch
Rampe
Rampe»schiefe Ebene zur Überbrückung von Höhenunterschieden (bei Brücken, Tunneln usw.); Auffahrt, Verladebühne«, daneben in der Bühnensprache mit der speziellen Bedeutung »Vorbühne« (beachte dazu die Zusammensetzungen »Rampenlicht«): Das Substantiv wurde im 18. Jh. aus frz. rampe »geneigte Fläche, schiefe Ebene, Abhang; Verladerampe« entlehnt. Als Bühnenwort erscheint es seit dem 19. Jh. Frz. rampe ist abgeleitet von frz. ramper »klettern; kriechen«, das seinerseits germ. Ursprungs ist und wohl auf afränk. * rampōn »sich zusammenkrampfen« (zu afränk. * rampa »Haken, Kralle«) beruht; Letzteres steht im Ablaut zu dem unter ↑ "rümpfen" behandelten Wort. Vgl. den Artikel ↑ "ramponieren".
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