Duden - Das Herkunftswörterbuch
hecheln
Hechel:Germ. * hakilō- (* hakulō-) »Hechel«, auf das mhd. hechel, spätahd. hachele, mnd. hekele, engl. hatchel, schwed. häckla zurückgehen, gehört zu der Wortgruppe von ↑ "Haken". Das in der Flachs- und Hanfaufbereitung verwendete Gerät ist nach seinen scharfen (leicht gekrümmten) Eisenspitzen benannt. Um die spinnbare Faser vom Flachs- oder Hanfabfall (vgl. ↑ "Hede" und ↑ "Werg") zu trennen, werden die gebrochenen Flachs- und Hanfstengel durch die Eisenspitzen gezogen. – Abl. : 1hecheln (mhd. hacheln, hecheln, asächs. hekilōn, schwed. häckla; heute wird das Verb, besonders die Zusammensetzung durchhecheln, überwiegend im übertragenen Sinne gebraucht), dazu Hechelei.
2hecheln
»in schnellen, kurzen Stößen hörbar aus- und einatmen (besonders von Hunden)«: Das erst im 20. Jh. allgemein gebräuchliche Verb ist eine Iterativ- bzw. Intensivbildung zu dem veralteten Verb hechen »keuchen«, das lautmalenden Ursprungs ist.
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