Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
Rachen
Rạ|chen, der; -s, - [mittelhochdeutsch rache, althochdeutsch rahho, ursprünglich lautmalend]:1. (bei Säugetier und Mensch) hinter der Mundhöhle gelegener, erweiterter Teil des Schlundes; Pharynx:
der Rachen ist gerötet, schmerzt;
dem Kranken den Rachen pinseln;
eine Entzündung des Rachens.
2. großes, geöffnetes Maul besonders eines Raubtieres:
der aufgerissene Rachen eines Löwen, eines Krokodils, des Nilpferds;
Ü der Rachen (gehoben; der tiefe Abgrund) der Hölle;
jemandem den Rachen stopfen (salopp: 1. jemanden zum Schweigen bringen. 2. jemandem, der unersättlich scheint, etwas geben, überlassen, um ihn [fürs Erste] zufriedenzustellen);
den Rachen nicht voll [genug] kriegen [können] (salopp; 1"Hals" [2]);
jemandem etwas aus dem Rachen reißen (salopp; jemandem etwas entreißen, entwinden; etwas vor jemandem noch retten);
jemandem etwas in den Rachen werfen/schmeißen (salopp; jemandem, der unersättlich ist, etwas überlassen, um ihn zufriedenzustellen).
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