Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
$
%
&
-
2
3
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
[K]
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
£
¥
Ł
Œ
Ɛ
Ʋ
Α
Β
Γ
Δ
Ε
Ζ
Η
Θ
Ι
Κ
Λ
Μ
Ν
Ξ
Ο
Π
Ρ
Σ
Τ
Φ
Χ
Ω
€
Kumpan
Kum|pan, der; -s, -e [mittelhochdeutsch kompān < altfranzösisch compain < spätlateinisch companio = Gefährte, über das Vulgärlateinische zu lateinisch con- = mit- und panis = Brot] (umgangssprachlich):a) Kamerad bei bestimmten Unternehmungen:
er wohnt mit sieben Kumpanen in einer Wohnung;
ein etwas verrückter Kumpan, aber immer ein Kumpan (Seghers, Transit 16);
der Vater meiner beiden Kumpane … war ein hervorragender Reiter (Dönhoff, Ostpreußen 133);
Nur seine Kumpane vom Stammtisch, mit denen er Abend für Abend Karten spielt (Ziegler, Konsequenz 63);
b) (abwertend) Mittäter:
Als Kronzeugen bezeichnete man einen Mittäter, der gegen seine Kumpane als Zeuge auftritt (Weber, Tote 117);
c) (Verhaltensforschung) Partner in einem bestimmten Funktionskreis (z. B. Geschwister, Geschlechtspartner).
Kum|pan, der; -s, -e [mittelhochdeutsch kompān < altfranzösisch compain < spätlateinisch companio = Gefährte, über das Vulgärlateinische zu lateinisch con- = mit- und panis = Brot] (umgangssprachlich):a) Kamerad bei bestimmten Unternehmungen:
er wohnt mit sieben Kumpanen in einer Wohnung;
ein etwas verrückter Kumpan, aber immer ein Kumpan (Seghers, Transit 16);
der Vater meiner beiden Kumpane … war ein hervorragender Reiter (Dönhoff, Ostpreußen 133);
Nur seine Kumpane vom Stammtisch, mit denen er Abend für Abend Karten spielt (Ziegler, Konsequenz 63);
b) (abwertend) Mittäter:
Als Kronzeugen bezeichnete man einen Mittäter, der gegen seine Kumpane als Zeuge auftritt (Weber, Tote 117);
c) (Verhaltensforschung) Partner in einem bestimmten Funktionskreis (z. B. Geschwister, Geschlechtspartner).