Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
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kosen
ko|sen [rückgebildet aus ↑ "liebkosen"; mittelhochdeutsch kōsen = plaudern, althochdeutsch kōson, eigentlich = eine Rechtssache führen, verhandeln, zu: kōsa = Rechtssache < lateinisch causa]:1. (dichterisch) zärtlich zueinander oder zu jemandem sein; liebevoll streicheln:
jemanden/mit jemandem kosen;
Ü Während sie sich wusch, koste die Morgenluft durchs offene Fenster ihre Haut (Zuckmayer, Herr 152).
2. vertraulich plaudern:
Wir hatten's so heimlich, so still und bequem und koseten traulich von diesem und dem (Rückert, Untreue über alles);
Doch horcht man nun Dialekten, wie sich Mensch und Engel kosen (Goethe, Diwan, Buch des Paradieses [Höheres und Höchstes]).
ko|sen
jemanden/mit jemandem kosen;
Ü Während sie sich wusch, koste die Morgenluft durchs offene Fenster ihre Haut (Zuckmayer, Herr 152).
2. vertraulich plaudern:
Wir hatten's so heimlich, so still und bequem und koseten traulich von diesem und dem (Rückert, Untreue über alles);