Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
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Hungertuch
Hụn|ger|tuch, das:(vor allem im 15. und 16. Jahrhundert) mit Passionsszenen o. Ä. bemaltes oder besticktes Tuch, das in der Fastenzeit vor dem Chor aufgehängt wird oder den Altar verhüllt:
☆ am Hungertuch nagen (umgangssprachlich scherzhaft; sich sehr einschränken müssen, Not leiden; nach dem Hungertuch als Symbol des Fastens und der Buße, aus der Wendung »am H. nähen« hervorgegangen: weil … die Juden dort in Pohodna am Hungertuch nagten [Hilsenrath, Nazi 28]).
Hụn|ger|tuch, das
☆ am Hungertuch nagen (umgangssprachlich scherzhaft; sich sehr einschränken müssen, Not leiden; nach dem Hungertuch als Symbol des Fastens und der Buße, aus der Wendung »am H. nähen« hervorgegangen: weil … die Juden dort in Pohodna am Hungertuch nagten [Hilsenrath, Nazi 28]).