Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
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Hunger
Hụn|ger, der; -s [mittelhochdeutsch hunger, althochdeutsch hungar, eigentlich = brennendes Gefühl (von Hunger, Durst)]:1. a) [unangenehmes] Gefühl in der Magengegend, das durch das Bedürfnis nach Nahrung hervorgerufen wird; Verlangen, etwas zu essen:
großer, tüchtiger Hunger;
ihn plagt der Hunger;
Hunger haben, leiden, verspüren;
er hatte Hunger wie ein Bär, Wolf;
seinen Hunger [mit etwas] notdürftig stillen;
an/vor Hunger sterben (verhungern);
der Hunger treibts rein, hinein (umgangssprachlich scherzhaft; weil man Hunger hat, isst man eben etwas, was einem eigentlich gar nicht schmeckt);
S Hunger ist der beste Koch (dem Hungrigen schmeckt auch weniger gutes Essen);
☆ guten Hunger! (umgangssprachlich; vgl. ↑ "Appetit");
b) (umgangssprachlich) [große] Lust, etwas Bestimmtes zu essen; Appetit:
plötzlich verspürte er Hunger auf ein gebratenes Hühnchen.
2. Mangel an Nahrungsmitteln; Hungersnot:
in den Nachkriegsjahren herrschte großer Hunger.
3. (gehoben) heftiges, leidenschaftliches Verlangen, Begierde:
Hunger nach Gerechtigkeit, nach Ruhm;
dann stürzte er sich mit dumpfem Hunger auf ein beliebiges Weib, leicht befriedigt (Feuchtwanger, Erfolg 386).
Hụn|ger, der; -s [mittelhochdeutsch hunger, althochdeutsch hungar, eigentlich = brennendes Gefühl (von Hunger, Durst)]:1. a) [unangenehmes] Gefühl in der Magengegend, das durch das Bedürfnis nach Nahrung hervorgerufen wird; Verlangen, etwas zu essen:
großer, tüchtiger Hunger;
ihn plagt der Hunger;
Hunger haben, leiden, verspüren;
er hatte Hunger wie ein Bär, Wolf;
seinen Hunger [mit etwas] notdürftig stillen;
an/vor Hunger sterben (verhungern);
der Hunger treibts rein, hinein (umgangssprachlich scherzhaft; weil man Hunger hat, isst man eben etwas, was einem eigentlich gar nicht schmeckt);
S Hunger ist der beste Koch (dem Hungrigen schmeckt auch weniger gutes Essen);
☆ guten Hunger! (umgangssprachlich; vgl. ↑ "Appetit");
b) (umgangssprachlich) [große] Lust, etwas Bestimmtes zu essen; Appetit:
plötzlich verspürte er Hunger auf ein gebratenes Hühnchen.
2. Mangel an Nahrungsmitteln; Hungersnot:
in den Nachkriegsjahren herrschte großer Hunger.
3. (gehoben) heftiges, leidenschaftliches Verlangen, Begierde:
Hunger nach Gerechtigkeit, nach Ruhm;
dann stürzte er sich mit dumpfem Hunger auf ein beliebiges Weib, leicht befriedigt (Feuchtwanger, Erfolg 386).