Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
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Gurt
Gụrt, der; -[e]s, -e, (landschaftlich, Fachsprache auch:) -en [mittelhochdeutsch gurt, zu ↑ "gürten"]:1. a) [umgeschnalltes] starkes, breites Band zum Halten, Tragen o. Ä.:
die Gurte eines Fallschirms;
einen Gurt anlegen, lockern, arretieren, festmachen;
sich im Auto, im Flugzeug mit einem Gurt anschnallen;
er versuchte vergebens, sich zu bewegen, er war festgeschnallt, … sein Kopf war hinten am Gestänge des Bettes mit Gurten festgebunden (Böll, Adam 27);
b) breiter Gürtel [einer Uniform]:
den Gurt um-, ablegen;
Blaugrau die Uniform, sparsame Aufschläge, leichter Gurt (Bieler, Bonifaz 66);
c) Kurzform von ↑ "Patronengurt" (a).
2. (Architektur) durchgehender oberer oder unterer Stab eines Fachwerkträgers:
die Hausfront war durch Gurte gegliedert.
3. (Technik) waagerechter Teil an der Ober- oder Unterseite des Steges bei geformtem Stahl, Trägern, Holmen.
Gụrt, der; -[e]s, -e, (landschaftlich, Fachsprache auch:) -en [mittelhochdeutsch gurt, zu ↑ "gürten"]:1. a) [umgeschnalltes] starkes, breites Band zum Halten, Tragen o. Ä.:
die Gurte eines Fallschirms;
einen Gurt anlegen, lockern, arretieren, festmachen;
sich im Auto, im Flugzeug mit einem Gurt anschnallen;
er versuchte vergebens, sich zu bewegen, er war festgeschnallt, … sein Kopf war hinten am Gestänge des Bettes mit Gurten festgebunden (Böll, Adam 27);
b) breiter Gürtel [einer Uniform]:
den Gurt um-, ablegen;
Blaugrau die Uniform, sparsame Aufschläge, leichter Gurt (Bieler, Bonifaz 66);
c) Kurzform von ↑ "Patronengurt" (a).
2. (Architektur) durchgehender oberer oder unterer Stab eines Fachwerkträgers:
die Hausfront war durch Gurte gegliedert.
3. (Technik) waagerechter Teil an der Ober- oder Unterseite des Steges bei geformtem Stahl, Trägern, Holmen.