Duden ‒ Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
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Gottesfrieden
Gọt|tes|frie|de, (häufiger:) Gọt|tes|frie|den, der [mittelhochdeutsch gotes vride, Lehnübersetzung von mittellateinisch treuga oder pax dei]:zeitweilige Einstellung kriegerischer Auseinandersetzungen; im Mittelalter kirchliches Verbot der Fehde an bestimmten Tagen aus religiösen Gründen:
Diese Gottesfrieden waren nicht nur mit Kirchenstrafen wie der Exkommunikation bewehrt, sondern bereits auch mit peinlichen Strafen an Hals und Hand (R. Schröder, Rechtsgeschichte);
Wir haben Gottesfrieden vom Mittwoch bis zum Montag. Die Kirche hat ihn eingesetzt … Wir haben Landfrieden, die ganze Woche. Der Kaiser hat ihn eingesetzt (Hacks, Stücke 13).
Gọt|tes|frie|de, (häufiger:) Gọt|tes|frie|den, der [mittelhochdeutsch gotes vride, Lehnübersetzung von mittellateinisch treuga oder pax dei]:zeitweilige Einstellung kriegerischer Auseinandersetzungen; im Mittelalter kirchliches Verbot der Fehde an bestimmten Tagen aus religiösen Gründen:
Diese Gottesfrieden waren nicht nur mit Kirchenstrafen wie der Exkommunikation bewehrt, sondern bereits auch mit peinlichen Strafen an Hals und Hand (R. Schröder, Rechtsgeschichte);
Wir haben Gottesfrieden vom Mittwoch bis zum Montag. Die Kirche hat ihn eingesetzt … Wir haben Landfrieden, die ganze Woche. Der Kaiser hat ihn eingesetzt (Hacks, Stücke 13).