Duden - Das Stilwörterbuch
vorschieben
1.a) vor etw. schieben: den Riegel vorschieben;
b) nach vorn schieben: den Tisch, den Wagen [etwas, ein Stück] vorschieben; den Kopf, das Kinn, die Schultern vorschieben; er schob verlegen die Unterlippe vor; eine Grenze vorschieben (vorverlegen); Truppen vorschieben (vorrücken lassen); auf vorgeschobenem Posten stehen;
c) nach vorn bewegen: er schob sich in der Menge allmählich immer weiter vor; die kalten Luftmassen schieben sich nach Süden vor.
2.
a) für die eigenen Interessen tätig werden lassen: er sucht noch einen, den er vorschieben kann; man schob einige Strohmänner vor;
b) zum Vorwand nehmen: Unwohlsein, eine Krankheit, eine wichtige Besprechung als Grund für sein Fernbleiben vorschieben; ein vorgeschobener Grund.
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