Duden - Das Stilwörterbuch
riechen
1.a) durch den Geruchssinn wahrnehmen: den Duft der Rosen, ein Parfüm gern riechen; sie hat das Gas zuerst gerochen; ich kann Knoblauch nicht riechen (mag den Geruch nicht);
Ü er roch, dass etwas nicht stimmte;
b) den Geruch von etw. wahrnehmen wollen: an einer Rose, an einem Pulver riechen.
2. einen [unangenehmen] Geruch verbreiten:
a) Käse, Fisch riecht; er riecht aus dem Mund; diese Blumen riechen nicht;
b) etw. riecht gut, schlecht, unangenehm, übel, streng, scharf, stark, [wie] angebrannt; sie roch nach einem billigen Parfüm, nach Alkohol; die Luft riecht nach Schnee (es wird Schnee geben); hier riecht es nach Gas; wonach riecht es hier eigentlich?;
Ü irgendetwas bei diesem Geschäft riecht verdächtig; es riecht nach Freispruch.
jmdn. nicht riechen können (ugs. ; jmdn. unausstehlich finden)
etw. nicht riechen können (ugs. ; etw. nicht ahnen, im Voraus nicht wissen können)
an etw. (Dat. ) mal riechen dürfen (ugs. ; etw. nur für kurze Zeit behalten, ansehen können)
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