Duden - Das Stilwörterbuch
Rede
die:1. Ansprache: eine kurze, lange, langweilige, improvisierte, frei gehaltene, wohldurchdachte, gut aufgebaute, erbauliche, kämpferische, mitreißende, zündende, feierliche, salbungsvolle, bedeutende, bemerkenswerte, flammende, öffentliche Rede; die Rede des Bürgermeisters, der Vorsitzenden; eine Rede an das Volk; seine Rede war zu weitschweifig, fand großen Beifall, hat Eindruck gemacht, hat Aufsehen erregt; eine Rede [vor dem Parlament] halten; eine Rede ausarbeiten, schreiben, [an]hören, ablesen, schließen, unterbrechen; zum Ende einer Rede kommen.
2.
a) Äußerungen, Worte: freche, lockere, lose, kluge (meist iron. ; dumme) Reden führen; (geh. :) das Essen war von fröhlichen Reden begleitet; er gibt nichts auf die Reden (das Gerede) der Leute;
b) das Reden, Gespräch: die Rede kommt auf jmdn. , etw.; [das ist doch] meine Rede! (ugs. ; das sage ich doch immer!); davon war gar nicht die Rede (darüber ist gar nicht gesprochen worden); es geht die Rede, dass .. (man sagt ...); von ihm geht die Rede .. (von ihm wird behauptet ...); sie brachte die Rede (lenkte das Gespräch) auf ein heikles Thema; er schnitt ihr die Rede ab (hinderte sie am Weitersprechen); vergiss deine Rede nicht (vergiss nicht, was du sagen wolltest); (geh. :) dieser Mann hat, besitzt die Gabe der Rede; (geh. :) sie beherrscht die Kunst der Rede;
R lange Rede, kurzer Sinn/langer Rede kurzer Sinn (kurz gesagt).
3. (Sprachwiss. ) die direkte (wörtliche) Rede; die indirekte, abhängige (nicht wörtliche) Rede; die erlebte Rede (Wiedergabe der inneren Vorgänge einer Person der epischen Handlung in der 3. Person); er schreibt in gebundener Rede (in Versen), in ungebundener Rede (in Prosa).
☆ von etw. kann keine Rede sein (ugs. ; etw. trifft absolut nicht zu)
☆ große Reden schwingen (ugs. ; prahlerisch reden)
☆ jmdm. Rede [und Antwort] stehen (jmdm. Rechenschaft geben)
☆ jmdm. die Rede verschlagen (jmdn. sprachlos machen)
☆ nicht der Rede wert sein (unwesentlich sein)
☆ jmdm. in die Rede fallen (jmdn. unterbrechen)
☆ jmdn. zur Rede stellen (von jmdm. Rechenschaft fordern)
die:1. Ansprache: eine kurze, lange, langweilige, improvisierte, frei gehaltene, wohldurchdachte, gut aufgebaute, erbauliche, kämpferische, mitreißende, zündende, feierliche, salbungsvolle, bedeutende, bemerkenswerte, flammende, öffentliche Rede; die Rede des Bürgermeisters, der Vorsitzenden; eine Rede an das Volk; seine Rede war zu weitschweifig, fand großen Beifall, hat Eindruck gemacht, hat Aufsehen erregt; eine Rede [vor dem Parlament] halten; eine Rede ausarbeiten, schreiben, [an]hören, ablesen, schließen, unterbrechen; zum Ende einer Rede kommen.
2.
a)
b) das Reden, Gespräch: die Rede kommt auf jmdn. , etw.; [das ist doch] meine Rede! (ugs. ; das sage ich doch immer!); davon war gar nicht die Rede (darüber ist gar nicht gesprochen worden); es geht die Rede, dass .. (man sagt ...); von ihm geht die Rede .. (von ihm wird behauptet ...); sie brachte die Rede (lenkte das Gespräch) auf ein heikles Thema; er schnitt ihr die Rede ab (hinderte sie am Weitersprechen); vergiss deine Rede nicht (vergiss nicht, was du sagen wolltest); (geh. :) dieser Mann hat, besitzt die Gabe der Rede; (geh. :) sie beherrscht die Kunst der Rede;
R lange Rede, kurzer Sinn/langer Rede kurzer Sinn (kurz gesagt).
3. (Sprachwiss. ) die direkte (wörtliche) Rede; die indirekte, abhängige (nicht wörtliche) Rede; die erlebte Rede (Wiedergabe der inneren Vorgänge einer Person der epischen Handlung in der 3. Person); er schreibt in gebundener Rede (in Versen), in ungebundener Rede (in Prosa).
☆ von etw. kann keine Rede sein (ugs. ; etw. trifft absolut nicht zu)
☆ große Reden schwingen (ugs. ; prahlerisch reden)
☆ jmdm. Rede [und Antwort] stehen (jmdm. Rechenschaft geben)
☆ jmdm. die Rede verschlagen (jmdn. sprachlos machen)
☆ nicht der Rede wert sein (unwesentlich sein)
☆ jmdm. in die Rede fallen (jmdn. unterbrechen)
☆ jmdn. zur Rede stellen (von jmdm. Rechenschaft fordern)