Duden - Das Stilwörterbuch
neigen
/vgl. "geneigt"/:1. [herab]beugen; senken: den Kopf zum Gruß, als Zeichen der Demut neigen; sich nach vorn, nach links neigen; den Körper zur Seite neigen; der Zeiger der Waage neigt sich nach unten; die Mutter neigt sich über das Kind; er neigte (verneigte) sich ehrfurchtsvoll vor dem Toten; die Bäume neigen ihre Zweige bis zur Erde; die Zweige neigten sich zur Erde;
Ü der Tag, das Jahr hat sich geneigt (geh. ; geht zu Ende); der Urlaub neigt sich dem Ende.
2. schräg halten: das Glas, die Flasche neigen.
3. schräg abfallen: das Gelände neigt sich hier nach Norden; eine geneigte Fläche.
4.
a) für etw. anfällig sein, einen Hang zu etw. haben: er neigt zu Erkältungen, zur/zu Korpulenz; ein zum/zu Jähzorn neigender Mann;
b) etw. vertreten: zu der Ansicht, zur Auffassung neigen, dass ...; ich neige dazu, ihm recht zu geben.
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Ansicht: neigen