Herbert Vorgrimler. Neues Theologisches Wörterbuch
Trost
   (sprachlich verwandt mit ”trauen“), die von Gott geschenkte Glaubenszuversicht, auch in größter Enttäuschung u. in ausweglosen, leidvollen Situationen durch die unbegreifliche Liebe Gottes getragen zu sein (Ps 39, 8; 71, 21; 7, 26; Sir 51, 35; 2 Kor 1,3–6). Oft tröstet der Glaube in der Gestalt der Hoffnung auf die Erfüllung der Zusagen Gottes (Mt 5, 4). Aufgabe der Getrösteten ist es, andere zu trösten (2 Kor 1, 11; 1 Thess 4, 18; 5, 14 u. ö.). In Leid- u. Notsituationen wirken phrasenhafte Vertröstungen u. das Fehlen von Mitleid u. Solidarität verheerend.
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