Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
vorschieben
(L308 Kaspar Stieler 1691, mhd. vürschieben)1 ›vorwärts schieben‹: mit vorgeschobener Unterlippe; übertragen Truppen vorschieben, ein vorgeschobener Posten. Zu einer untergegangenen Verwendungsweise gehört ↑ "Vorschub";
2.1 ›vor etwas schieben‹,
⊚ jmdm. / etwas einen Riegel vorschieben seit dem 17. Jahrhundert;
2.2 ins Negative gewendet jmdn. / etwas vorschieben (um täuschend einen Vorteil zu gewinnen) seit dem 18. Jahrhundert, phrasen, redensarten… , mit dem vorgeschobenen zweck in lächerlichem widerspruche stehend (Gutzkow; L059 DWb).
(L308 Kaspar Stieler 1691, mhd. vürschieben)1 ›vorwärts schieben‹: mit vorgeschobener Unterlippe; übertragen Truppen vorschieben, ein vorgeschobener Posten. Zu einer untergegangenen Verwendungsweise gehört ↑ "Vorschub";
2.1 ›vor etwas schieben‹,
⊚ jmdm. / etwas einen Riegel vorschieben seit dem 17. Jahrhundert;
2.2 ins Negative gewendet jmdn. / etwas vorschieben (um täuschend einen Vorteil zu gewinnen) seit dem 18. Jahrhundert, phrasen, redensarten… , mit dem vorgeschobenen zweck in lächerlichem widerspruche stehend (Gutzkow; L059 DWb).