Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
unterbrechen
ahd. untarprechan nach lat. interrumpere, zu "unter"(1), wohl zu intransitiv "brechen", so daß also der Akkusativ ursprünglich von unterabhängig ist, also etwas unterbrechen wörtlich ›zwischen etwas brechen‹, in bezug auf Rede, Gesang u.dgl. schon mittelhochdeutsch.Unterbrechung (17. Jahrhundert) für älteres
Unterbruch (mhd. ), heute v. a. ⇓ "S195" schweizerisch, noch bei Rückert, G.Keller, C.F.Meyer, Handel-Mazzetti, aber nicht allgemein schriftsprachlich.
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