Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
Manie
1525/ 26 Paracelsus (L339 Karl-Heinz Weimann) < ⇓ "S082" griech.-lat. mania ›Raserei‹,1.1 ⇓ "S132" medizinisch ›Tobsucht, Wahnsinn‹ (»Tollheit« L031 Joachim Heinrich Campe Erg. 1801), (vgl. heute ⇓ "S180" psychologisch manisch-depressiv), auch abgeschwächt
1.2 ›krankhafte Neigung, Sucht‹ kaum hat das kalte Fieber der Gallomanie uns verlassen, / bricht in der Gräkomanie gar noch ein hitziges aus (Schiller; L264 Daniel Sanders).
1525/ 26 Paracelsus (L339 Karl-Heinz Weimann) < ⇓ "S082" griech.-lat. mania ›Raserei‹,1.1 ⇓ "S132" medizinisch ›Tobsucht, Wahnsinn‹ (»Tollheit« L031 Joachim Heinrich Campe Erg. 1801), (vgl. heute ⇓ "S180" psychologisch manisch-depressiv), auch abgeschwächt
1.2 ›krankhafte Neigung, Sucht‹ kaum hat das kalte Fieber der Gallomanie uns verlassen, / bricht in der Gräkomanie gar noch ein hitziges aus (Schiller; L264 Daniel Sanders).