Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
Horoskop
Neutr. , Ableitung (18. Jahrhundert) von griech.-lat. horoscopium (zu griech. hora ›Zeit, Stunde‹ und sképtomai ›ich betrachte, spähe‹) ›Instrument zum Erkennen und Deuten der Geburtsstunde‹, auch Maskulinum im Sinne von ›Stundenbeobachter, Zeichendeuter‹ (L148 Jakob Heinrich Kaltschmidt 1834), bei L031 Joachim Heinrich Campe Erg. 1801 noch Horoscopie »Gestirn- od. Stundenwahrsagerei«;1 ›Aufzeichnung der Stern- und Planetenkonstellation, besonders bei der Geburt, als Grundlage zur Charakter- und Schicksalsdeutung‹ ich hab sein Horoskop gestellt, / Wir sind geboren unter gleichen Sternen (A222 Friedrich Schiller, Wallensteins Lager 2,6)
⊚ jmdm. das/ sein Horoskop stellen;
2 ›Voraussage über nahe Ereignisse für Angehörige eines Tierkreiszeichens aufgrund der Stern- und Planetenkonstellation‹ Fünfundfünfzig Prozent aller Europäer lesen ihr Horoskop! (Simmel; L098 2GWb), ↑ "Tierkreiszeichen".
Neutr. , Ableitung (18. Jahrhundert) von griech.-lat. horoscopium (zu griech. hora ›Zeit, Stunde‹ und sképtomai ›ich betrachte, spähe‹) ›Instrument zum Erkennen und Deuten der Geburtsstunde‹, auch Maskulinum im Sinne von ›Stundenbeobachter, Zeichendeuter‹ (L148 Jakob Heinrich Kaltschmidt 1834), bei L031 Joachim Heinrich Campe Erg. 1801 noch Horoscopie »Gestirn- od. Stundenwahrsagerei«;1 ›Aufzeichnung der Stern- und Planetenkonstellation, besonders bei der Geburt, als Grundlage zur Charakter- und Schicksalsdeutung‹ ich hab sein Horoskop gestellt, / Wir sind geboren unter gleichen Sternen (A222 Friedrich Schiller, Wallensteins Lager 2,6)
⊚ jmdm. das/ sein Horoskop stellen;
2 ›Voraussage über nahe Ereignisse für Angehörige eines Tierkreiszeichens aufgrund der Stern- und Planetenkonstellation‹ Fünfundfünfzig Prozent aller Europäer lesen ihr Horoskop! (Simmel; L098 2GWb), ↑ "Tierkreiszeichen".