Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
anstechen
ahd. Bildung; eine Wespe sticht jmdn. an; danach im 18. Jahrhundert häufig jmdn. anstechen ›gegen ihn sticheln‹, vgl. Aristophanes hat mit dieser komischen Benennung die Flötenspieler anstechen wollen (Lessing); bei A075 Johann Wolfgang von Goethe ›sinnlich reizen‹ sticht Sie das Mädchen an? (Jahrmarktsfest zu Plundersweilern 138). Am üblichsten ein Faß Bier, Butter usw. anstechen (mhd. ); dazuAnstich (frühnhd.).
ahd. Bildung; eine Wespe sticht jmdn. an; danach im 18. Jahrhundert häufig jmdn. anstechen ›gegen ihn sticheln‹, vgl. Aristophanes hat mit dieser komischen Benennung die Flötenspieler anstechen wollen (Lessing); bei A075 Johann Wolfgang von Goethe ›sinnlich reizen‹ sticht Sie das Mädchen an? (Jahrmarktsfest zu Plundersweilern 138). Am üblichsten ein Faß Bier, Butter usw. anstechen (mhd. ); dazuAnstich (frühnhd.).