Hermann Paul - Deutsches Wörterbuch
Anbruch
(frühnhd.) heute zu intransitiv ↑ "anbrechen" (Anbruch des Tages), zu transitiv "anbrechen" besonders in der ⇓ "S033" Bergmannssprache üblich für bloßgelegtes Erzlager, mehrmals bildlich bei Lessing, vgl. da ich an jener Schrift einen so reichhaltigen Anbruch gleichsam zu Tage zu finden das Glück hatte; vgl. auch ist der Anbruch (was man zum Versuch davon nimmt) heilig, so ist auch der Teig heilig (Luther). Früher anbrüchigangefault‹, übertragen: die anbrüchige Newtonsche Lehre(Goethe); wurmstichige, anbrüchige Herzen (Jean Paul).
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