Duden Richtiges und gutes Deutsch
beste
1. das beste / das Beste: Klein schreibt man beste dann, wenn es als adjektivisches Attribut verwendet wird: ihre besten Freundinnen; das beste (Buch) seiner Bücher. Dieses Restaurant ist das beste in der Stadt. Groß hingegen schreibt man die substantivierten Formen: Es ist das Beste in seiner Art. Das Beste vom Besten ist für sie gut genug. Das Beste in unserem Urlaub waren die Spaziergänge am Meer. Sie ist die Beste in der Klasse. Das ist zu deinem Besten. Er hat sein Bestes getan. Es wird sich noch alles zum Besten wenden. Es ist das Beste (= am besten), du schweigst! Dies gilt auch für feste Wendungen: jemanden zum Besten halten / haben; etwas zum Besten geben; nicht zum Besten stehen. In festen adverbialen Wendungen aus »auf das« oder »aufs« und Superlativ, nach denen man mit »wie?« fragen kann, kann das Adjektiv auch großgeschrieben werden: Es war alles auf das / aufs Beste oder auf das / aufs beste bestellt. Ich bin auf das / aufs Beste oder auf das / aufs beste vorbereitet. Groß- oder Kleinschreibung (1.2.1).
2.
bei Weitem das Beste / das bei Weitem Beste: Die adverbiale Bestimmung bei Weitem (ähnlich: weitaus, mit Abstand) sollte nach Möglichkeit nicht zum Attribut von das Beste gemacht, d. h. zwischen das und Beste gestellt werden: Das war bei Weitem das Beste, was ich gesehen habe (nicht: das war das bei Weitem Beste, was ...). weit (3).
3.
Steigerung von Bildungen mit best- als erstem Bestandteil: Vergleichsformen (2.5.4).
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